Das politische Mandat des Komitees für eine demokratische UNO (KDUN) ergibt sich aus den in der Satzung niedergelegten Zielen sowie aus einer von der Gründungsversammlung verabschiedeten Grundsatzerklärung.
Das KDUN will eine kosmopolitische Ausrichtung der Gesellschaft, Völkerverständigung, eine Verbesserung der internationalen Beziehungen sowie den Aufbau globaler Demokratie und Rechtsstaatlichkeit fördern. Wir setzen uns für die Erhaltung der ökologischen Lebensgrundlagen der Welt, für eine nachhaltige und selbstbestimmte Entwicklungspolitik sowie für globale soziale Gerechtigkeit ein.
Nach der Grundsatzerklärung ist dafür eine Reform und Stärkung der Weltorganisation erforderlich. Es soll angestrebt werden “mit rechtlicher, politischer und exekutiver Autorität ausgestattete Weltinstitutionen zu schaffen, mit denen Probleme angegangen werden können, die adäquat nur global zu bewältigen sind”.
Eine unabdingbare Voraussetzung hierfür ist aus Sicht des KDUN eine weitreichende Demokratisierung der Vereinten Nationen und der Global Governance: “Es ist der einzelne Bürger selbst, der letztlich rechtmäßige Quelle und Adressat einer weltrechtlichen Autorität ist”, so die Grundsatzerklärung.
Das KDUN hat im Rahmen seines breit angelegten Mandats daher die strategische Entscheidung getroffen, den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf die Einrichtung einer Parlamentarischen Versammlung bei den Vereinten Nationen zu legen.